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Neue Perspektiven für klein- und mittelständische Unternehmen
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Glossar

Partizipation

Partizipation

Unter Partizipation verstehen wir die direkte Beteiligung der Arbeitnehmer an Entscheidungen, die ihre Arbeit, ihr Arbeitsumfeld und berufliche Entwicklungs- und Aufstiegswege betreffen. Betont wird dabei die Mitgestaltung des Einzelnen in Ergänzung zur institutionalisierten Mitbestimmung durch gewählte Interessenvertreter. Damit verbunden ist der Begriff der Teilhabe, und zwar sowohl an der Entscheidungsfindung als auch am Ergebnis von Prozessen.

Quelle: vgl. Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg, Projekt KomNetz, Prof. Dr. Peter Dehnbostel

PDCA-Zyklus

PDCA-Zyklus

Der Name PDCA-Zyklus leitet sich von den englischen Verben "plan", "do", "check", "act" ab. (Plan-Do-Check-Act-Zyklus).

Jede Tätigkeit wird als ein Prozess angesehen und kann jederzeit verbessert werden. Daraus entwickelte sich der Continuous Improvement Process CIP, in deutsch, der Kontinuierliche Verbesserungs-Prozess KVP: "Suche ständig nach Ursachen von Problemen, um alle Systeme von Produktion und Dienstleistung, sowie alle anderen Unternehmensaktivitäten ständig zu verbessern!".
Bildlich dargestellt wurde dieser Prozess als ein Kreis, dem sogenannten Deming-Wheel nach dem "Erfinder".
Der Amerikaner W. E. Deming hat sein Managementsystem bereits in den 50er Jahren entwickelt. W. E. Deming war es nicht vergönnt, in den USA Erfolg zu feiern. Statt dessen lobten ihn die Japaner zum Hüter der Qualität und benannten nach ihm den ersten nationalen japanischen Qualitätspreis, den Deming-Prize. Danach gelangte das System wieder in seine amerikanische Heimat und von dort aus in die ganze Welt.
Deming definierte (wohl in Anlehnung an Henri Fayols 14 Managementprinzipien) 14 Punkte des Managementprogramms wie folgt:

  • Schaffe ein unverrückbares Unternehmensziel in Richtung auf eine ständige Verbesserung von Produkt und Dienstleistung.

  • Wende die neue Philosophie an, um wirtschaftliche Stabilität sicherzustellen.

  • Beende die Notwendigkeit und Abhängigkeit von Vollkontrollen, um Qualität zu erreichen.

  • Beende die Praxis, Geschäfte auf Basis des niedrigsten Preises zu machen.

  • Suche ständig nach Ursachen von Problemen, um alle Systeme in Produktion und Dienstleistung sowie alle anderen Aktivitäten im Unternehmen beständig und immer wieder zu verbessern (Ständige Verbesserung).

  • Schaffe moderne Methoden des Trainings und des Wiederholtrainings direkt am Arbeitsplatz und für die Arbeitsaufgabe.

  • Setze moderne Führungsmethoden ein, die sich darauf konzentrieren, den Menschen (und Maschinen) zu helfen, ihre Arbeit besser auszuführen.

  • Beseitige die Atmosphäre der Angst.

  • Begrenze die Abgrenzung der einzelnen Bereiche voneinander.

  • Beseitige den Gebrauch von Aufrufen, Plakaten und Ermahnungen.

  • Beseitige Leistungsvorgaben, die zahlenmäßige Quoten (Standards) und Ziele für den Werker festlegen.

  • Beseitige alle Hindernisse, die den Werkern und den Vorgesetzten das Recht nehmen, auf ihre Arbeit stolz zu sein.

  • Schaffe ein durchgreifendes Ausbildungsprogramm und ermuntere zur Selbstverbesserung für jeden einzelnen.

  • Definiere deutlich die dauerhafte Verpflichtung des Top-Managements zur ständigen Verbesserung von Qualität und Produktivität.



  • Weitere Informationen:
    Wikipedia - Demingkreis
    Wikipedia - William Edwards Deming

    Quelle: vgl. RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V.

Personalentwicklung

Personalentwicklung

Die Personalentwicklung als Teil des Personalmanagements hat die Entwicklung von Kompetenzen des Personals aus betriebswirtschaftlicher Sicht zum Gegenstand, um die Unternehmensziele unter optimaler Nutzung menschlicher Ressourcen einzulösen. Personalentwicklung wird zunehmend als ein entscheidender strategischer Erfolgsfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens verstanden. Sie hat die ständige Balance zwischen den Zielen des Unternehmens und denen des Personals zu suchen und zu finden und fasst alle Maßnahmen der Qualifizierung und betrieblichen Aus- und Weiterbildung strategisch zusammen.

Es treten verstärkt Maßnahmen und Konzepte der Personalentwicklung auf, die einer subjektorientierten Orientierung folgen. Die Qualifizierung im Rahmen der Personalentwicklung löst sich zunehmend von der fachlichen Ausrichtung und wird als umfassende Kompetenzentwicklung gestaltet. Personalentwicklung ist eng mit der Organisationsentwicklung verknüpft. Im Hinblick auf die Organisationsentwicklung ist die Personalentwicklung auf Teilbereiche von Organisationen bezogen und dabei besonders an der Gestaltung der Interdependenz zwischen Qualifizierungsprozessen und Organisationsgestaltung interessiert.

Quelle: vgl. Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg, Projekt KomNetz, Prof. Dr. Peter Dehnbostel

Profiling

Profiling

Mit dem Begriff Profiling bzw. Kompetenzerfassung wird die Analyse, Identifizierung und Bewertung von Kompetenzen bezeichnet. Ziel von Profiling ist es einerseits sichtbar zu machen, über welche Fertigkeiten, Kenntnisse, Qualifikationen und Kompetenzen der Einzelne verfügt und anderseits dazu beizutragen, die weitere berufliche Entwicklung zu unterstützen und die Beschäftigungsfähigkeit, herzustellen, zu erhalten oder auszubauen.

Quelle: vgl. Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg, Projekt KomNetz, Prof. Dr. Peter Dehnbostel

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