Wachstum lernen - lernend wachsen

Neue Perspektiven für klein- und mittelständische Unternehmen
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Glossar

Lebenslanges Lernen

Lebenslanges Lernen

Lebenslanges Lernen dient der Verbesserung von Wissen, Qualifikationen, Kompetenzen im Rahmen der persönlichen, sozialen und beschäftigungsbezogenen Perspektiven und bezieht sich auf die gesamte Lebenszeit eines Menschen. Weiterbildung und Ausbildung sind Bestandteile lebenslangen Lernens, das Voraussetzung für individuelle Entfaltung, wirtschaftliches Wachstum und soziale Gerechtigkeit ist.

Quelle: vgl. Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg, Projekt KomNetz, Prof. Dr. Peter Dehnbostel

Lehrende

Lehrende

sind Mitwirkende im Bildungsprozess und unterstützen die Teilnehmenden / Lernenden bei ihrem Lernprozess. Sie können angestellte Mitarbeiter/innen oder externe Dozenten/Dozentinnen der Bildungsorganisation sein.

Quelle: PAS 1037:2004

Lernendes Unternehmen

Lernendes Unternehmen

Definitorisch ist das lernende Unternehmen als ein ökonomisch begründetes Organisationssystem aufzufassen, das zwischen Mitarbeitern, Gruppen und der Gesamtorganisation kontinuierlich Lern- und Wissensprozesse ermöglicht. Es zeichnet sich durch flache Hierarchien, Dezentralisierung sowie Gruppen- und Projektorganisation aus. Häufig wird es synonym zum Begriff „Lernende Organisation“ verwandt.

Aus der Sicht der Berufsbildung definieren sechs Dimensionen ein lernendes Unternehmen:
  1. Lernen erhält eine strategische Bedeutung zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit
  2. Arbeit ist ganzheitlich, fordert und fördert Lernen zugleich
  3. Unternehmensziele und Visionen werden gemeinsam verfolgt, jeder Mitarbeiter ist zugleich Lernender und Lehrender
  4. Lernen im Prozess der Arbeit nimmt zu, Lernorte und Lernortkombinationen werden pluraler
  5. Instruktionslernen wird um Konstruktionslernen erweitert, erfahrungsbezogene und organisierte Lernprozesse werden verbunden
  6. neue Lernformen und Lernkonzepte entstehen

Quelle: vgl. Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg, Projekt KomNetz, Prof. Dr. Peter Dehnbostel

Lernerfolgskontrolle

Lernerfolgskontrolle

Lernerfolgskontrollen begleiten und steuern den fernunterrichtlichen Lernprozess. Entsprechend der Lernziele werden Einsendeaufgaben (Fremdkontrollaufgaben) und Selbstkontrollaufgaben didaktisch so angelegt, dass Lernerfolg und Lernfortschritt eingeschätzt werden können. Insbesondere bei der Vermittlung von Fertigkeiten und Kompetenzen bedarf es hierzu nachvollziehbarer Rückmeldungen über den Grad der Zielerreichung und ggf. weiterführender Hilfen. Lernzielbestimmung und Lernerfolgsprüfung sind untrennbar verbunden und nur im Zusammenhang zu bewerten.

Quelle: Anhang zur PAS 1037:2004 - quality specifications for distance learning providers

Lernförderliche Arbeitsgestaltung

Lernförderliche Arbeitsgestaltung

Der Begriff der lernförderlichen Arbeit steht für die Bedingungen und Möglichkeiten, im Arbeitsprozess zu lernen. Die Gestaltung lernförderlicher Arbeit wird durch Gegebenheiten wie Betriebsgröße oder Branche und von der Gestaltung der Arbeitsaufgaben und der Arbeitsorganisation bestimmt. Eine wesentliche Grundlage, um den Arbeitsplatz als Lernort zu erschließen, sind die konkreten Anforderungen am Arbeitsplatz und die Kompetenzprofile der Beschäftigten sowie deren Entwicklungsstand (individuelle Voraussetzung und Ziele). Arbeit ist besonders dann lernförderlich, wenn sie problemhaltig, abwechslungsreich und individuell gestaltbar ist und wenn sie vollständige Handlungen umfasst. Darüber hinaus ist der zur Verfügung stehende Handlungsspielraum für die Beschäftigten und die Unterstützung und Anerkennung, die sie von Kollegen und Vorgesetzten erhalten wichtig für die Nutzung von Lernchancen. Ausgangspunkt für betriebliche Lernprozesse ist die Analyse der Lernmöglichkeiten an den unterschiedlichen Arbeitsplätzen sowie die Identifikation lernförderlicher und lernhemmender Bedingungen.

Quelle: vgl. Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg, Projekt KomNetz, Prof. Dr. Peter Dehnbostel

Lernkultur

Lernkultur

Lernkulturen beinhalten das Was, das Wie und das Wozu des Lernens; sie geben Grundlagen und Hintergründe des Lernens an. Der Begriff Lernkultur ist als übergreifender Gattungsbegriff anzusehen. In der realen Arbeits- und Lebenswelt ist von jeweils spezifischen Lernkulturen auszugehen, die die Modalitäten des Lernens und die damit verbundenen individuellen und sozialen Dispositionen erfassen. Im Kontext der Entwicklung und Gestaltung von Lernkulturen sind folgende Fragen von zentraler Bedeutung: „Was wird gelernt?“, „Wie wird gelernt?“ und „Wozu wird gelernt?“.

Quelle: vgl. Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg, Projekt KomNetz, Prof. Dr. Peter Dehnbostel

Lernort

Lernort

Lernort ist der Ort, an dem Lernprozesse stattfinden. Dabei geht es um die vorherrschenden Lernbedingungen, insbesondere um die Frage, ob an diesem Lernort die Kommunikation und Zusammenarbeit der Teilnehmenden untereinander oder mit den Lehrenden möglich ist oder welche Art von Lernerfahrungen der Lernort ermöglicht. Für die Teilnehmenden von Fernlehrgängen sind der Einzel-Arbeitsplatz zu Hause und der Ort der Präsenzphasen von besonderer Bedeutung, da hier die überwiegenden Lernprozesse stattfinden. Spezielle Kontextbedingungen entstehen bei multimedialen Lernarrangements, wenn sich Lernende und Lehrende über die Lernplattform in ein „virtuelles Klassenzimmer“ oder andere elektronisch unterstützte Lernszenarien begeben.

Quelle: vgl. Leitfaden für die Begutachtung von Fernlehrgängen, BIBB / ZFU, Köln 2004

Lernplattform

Lernplattform

Softwarewerkzeug zur Komposition, Distribution und Administration von netzbasierten Lernumgebungen. Lernplattformen integrieren unterschiedliche Funktionen in einem System, stellen Lernressourcen und -szenarien bereit und ermöglichen einen effizienten Betrieb dieser Lernumgebungen. Funktionsbereiche sind: Komposition von Lerninhalten, Tutorenwerkzeuge und Benutzeradministration, Bereitstellung synchroner und asynchroner Kommunikationswerkzeuge, Werkzeuge für die Lernenden, Erstellung und Bereitstellung von interaktiven oder offenen Fragen.

Quelle: vgl. Leitfaden für die Begutachtung von Fernlehrgängen, BIBB / ZFU, Köln 2004

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