Wachstum lernen - lernend wachsen

Neue Perspektiven für klein- und mittelständische Unternehmen
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Wissen - Können - Handeln

Der Wert des Wissens wird für ein Unternehmen nur dann sichtbar, wenn das Wissen (Wissen WAS) in ein Können (Wissen WIE) umgesetzt wird, das sich in entsprechenden Handlungen manifestiert. Das Können wird jedoch nur konkret unter Beweis gestellt, d. h. in Handlungen umgesetzt, wenn eine Motivation, ein Antrieb dafür besteht. Können und Wollen sind entscheidend für das Ergebnis und führen beide zusammen letztendlich zur Wertschöpfung. Das Handeln liefert messbare Ergebnisse (Performanz) wie eine Person, eine Gruppe, eine Organisation aus Informationen Wissen generiert und dieses Wissen für Problemlösungen anwendet. Diese Fähigkeit oder Kapazität wird auch als Kompetenz einer Person oder Organisation bezeichnet. Kompetenzen konkretisieren sich im Moment der Wissensanwendung und Kompetenzentwicklung benötigt Zeit. Kernkompetenzen sind ein Verbund von Fähigkeiten und Technologien, der auf explizitem und verborgenem Wissen beruht und sich durch zeitliche Stabilität und produktübergreifenden Einfluss kennzeichnet.

Zusätzlich generieren Kernkompetenzen einen Wert beim Kunden, sind einzigartig unter Wettbewerbern, verschaffen Zugang zu neuen Märkten und sind nicht leicht imitierbar und transferierbar, sind synergetisch mit anderen Kompetenzen verbunden und machen das Unternehmen einzigartig bzw. besser als andere. Kernkompetenzen sind aber auch "core rigidities" die Veränderung verhindern.

In Wachstumsprozessen ist jedoch wichtig, dass Organisationen rasch veränderungsfähig oder mit anderen Worten innovationsfähig sind. Kompetenz eines Menschen, eines Teams oder eines Unternehmens sind in der Erfahrungsbiografie verankert. Neu zu erlernende Fähigkeiten werden immer vom bisherigen Wissens- und Erfahrungsstand beeinflusst.

In Wachstumsprozessen müssen Unternehmen Kompetenzen (sogenannte "Dynamische Fähigkeiten") entwickeln, die bestehende organisationale Fähigkeiten verändern. Die Lern- , Gestaltungs- und Anpassungsfähigkeit von Organisationen bestimmt ihre Wettbewerbsfähigkeit in einem dynamischen Umfeld.
Im Sinne einer Perspektivenerweiterung eröffnet der Kompetenzbegriff die Möglichkeit, die Entstehung und Sicherung von Wettbewerbsvorteilen auch in dynamischen Marktsituationen zu erklären... Das Konzept der Kompetenz, insbesondere die Differenzierung von Kernkompetenzen, organisationalen Routinen und dynamischen Fähigkeiten, schließt hier die Lücke zwischen Unternehmung und Markt... (Ridder et al. 2005).

Wie lassen sich solche dynamische Fähigkeiten entwickeln?

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